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 ENTSTEHUNG UND AUFGABEN 
INTERNATIONALES ORCHESTERINSTITUT ATTERGAU
 13. - 21. AUGUST 2010 


DIE ENTSTEHUNG DES IOIA

In der Vorbereitungsphase des 150-Jahr-Jubiläums der Wiener Philharmoniker fand ein, aufgrund der Initiative von Wolfgang Schuster (Mitglied der Wiener Philharmoniker) konzipiertes und von Dr. Otto Biba (Direktor des Archivs der Musikfreunde in Wien) wissenschaftlich geleitetes, Symposion statt.
Dieses Symposion befaßte sich mit der Frage des Einflußes von Lautsphäre und den Klangerfahrungen auf das Schaffen von Komponisten - vor allem der in Wien beheimateten. Dabei wurden Untersuchungen darüber initiiert, inwieweit der Individualklang eines Orchesters Einfluß auf kompositorisches Schaffen hat. Im besonderen Fall ging es bei den Untersuchungen um den Klang der Wiener Philharmoniker.
Dieses Orchester hat einen, von anderen Orchestern deutlich unterscheidbaren Klang. Einerseits ist dies darauf zurückzuführen, daß hier teilweise ein von anderen Orchestern abweichendes Instrumentarium von Bläsern und Schlagwerk gespielt wird, zum anderen allerdings produzieren auch die Wiener Streicher mit den gleichen Instrumenten einen deutlich unterschiedlichen Klang, ohne daß die Ursache hiefür bis jetzt wissenschaftlich geklärt werden konnte. Diese Unterschiede sind mit wissenschaftlichen Methoden meßbar und können visualisiert werden.
Unter den prominenten Referenten (u.a. Nikolaus Harnoncourt, Sir Georg Solti, Riccardo Muti, Giselher Gutmann, Hellmuth Petsche) befand sich auch Edward Houser/Yale University.
Seiner Anregung ist die Gründung des Internationalen Orchesterinstituts zu danken, das diese Arbeit fortsetzt.

DIE AUFGABENSTELLUNG

des Instituts ist folgende:
  • Zusammenarbeit mit dem Institut fur Wiener Klangstil der Universität für Musik Wien
  • Durchführung von Gastvorlesungen an ausländischen Hochschulen
  • Jährlich stattfindende Arbeitsphasen, bei denen prominente Lehrer aus den Reihen der Wiener Philharmoniker gemeinsam mit Dirigenten, die auch normalerweise mit diesem Orchester zusammenarbeiten oder sich dem speziellen Wiener Klangstil verwandt fühlen, unterrichten

Zur Teilnahme an diesen praktischen Arbeitsphasen lädt das Internationale Orchesterinstitut alljährlich Musikstudenten aus aller Welt ein.

Klicken Sie hier um einen Brief von Peter Askin, Yale University/School of Music, zu lesen.