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In der Vorbereitungsphase des 150-Jahr-Jubiläums der Wiener
Philharmoniker fand ein, aufgrund der Initiative von Wolfgang Schuster (Mitglied
der Wiener Philharmoniker) konzipiertes und von Dr. Otto Biba (Direktor des Archivs
der Musikfreunde in Wien) wissenschaftlich geleitetes, Symposion statt.
Dieses Symposion befaßte sich mit der Frage des Einflußes von Lautsphäre
und den Klangerfahrungen auf das Schaffen von Komponisten - vor allem der in Wien
beheimateten. Dabei wurden Untersuchungen darüber initiiert, inwieweit der
Individualklang eines Orchesters Einfluß auf kompositorisches Schaffen hat.
Im besonderen Fall ging es bei den Untersuchungen um den Klang der Wiener Philharmoniker.
Dieses Orchester hat einen, von anderen Orchestern deutlich unterscheidbaren Klang.
Einerseits ist dies darauf zurückzuführen, daß hier teilweise ein
von anderen Orchestern abweichendes Instrumentarium von Bläsern und Schlagwerk
gespielt wird, zum anderen allerdings produzieren auch die Wiener Streicher mit
den gleichen Instrumenten einen deutlich unterschiedlichen Klang, ohne daß
die Ursache hiefür bis jetzt wissenschaftlich geklärt werden konnte. Diese
Unterschiede sind mit wissenschaftlichen Methoden meßbar und können visualisiert
werden.
Unter den prominenten Referenten (u.a. Nikolaus Harnoncourt, Sir Georg Solti, Riccardo
Muti, Giselher Gutmann, Hellmuth Petsche) befand sich auch Edward Houser/Yale University.
Seiner Anregung ist die Gründung des Internationalen Orchesterinstituts zu
danken, das diese Arbeit fortsetzt.
des Instituts ist folgende:
- Zusammenarbeit mit dem Institut fur
Wiener Klangstil der Universität für Musik Wien
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Durchführung von Gastvorlesungen an ausländischen Hochschulen
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Jährlich stattfindende Arbeitsphasen, bei denen prominente Lehrer aus den Reihen
der Wiener Philharmoniker gemeinsam mit Dirigenten, die auch normalerweise mit diesem
Orchester zusammenarbeiten oder sich dem speziellen Wiener Klangstil verwandt fühlen,
unterrichten
Zur Teilnahme an diesen praktischen Arbeitsphasen lädt das Internationale Orchesterinstitut
alljährlich Musikstudenten aus aller Welt ein.
Klicken Sie hier um einen Brief von Peter Askin,
Yale University/School of Music, zu lesen.
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